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VIFOR
Anämie bei eingeschränkter Nierenfunktion (VIFOR)
Indikationsgebiet / Welche Erkrankung wird behandelt?
Für diese Studie suchen wir Patienten mit einer chronischen Niereninsuffizienz (eingeschränkte Nierenfunktion) und gleichzeitig einer bekannten Eisenmangelanämie.
Inhalt / Warum wird die Studie durchgeführt?
Eine Verschlechterung der Nierenfunktion, z.B. in Folge von Diabetes mellitus oder Bluthochdruck, kann eine Anämie (Blutarmut) verursachen. Wird ein Eisenmangel festgestellt, so erfolgt die Behandlung mit einem Eisenpräparat und / oder mit Erythropoetin („EPO“), ein Hormon, das normalerweise in der Niere gebildet wird und bei der Synthese der Erythrozyten (rote Blutkörperchen) eine Rolle spielt.
Im Rahmen dieser Studie wird untersucht, inwieweit Eisen oral (in Tablettenform) gegenüber einer intravenösen Behandlung (Kurzinfusion) die Therapie mit Erythropoetin hinauszögern oder verhindern kann. Die in dieser Untersuchung verwendeten Präparate (Plastufer gegenüber Ferinject) sind in Deutschland zur Therapie bereits zugelassen.
Ablauf / Wie wird die Studie durchgeführt?
Vor Aufnahme in diese klinische Prüfung wird die Ihre Krankheitsvorgeschichte erhoben und es erfolgt eine umfassende körperliche Untersuchung einschließlich Blutentnahme und EKG. Wenn Sie geeignet sind erhalten Sie entweder Eisen in Tablettenform oder bei den Besuchen im Forschungszentrum als Kurzinfusion.
Wie lange dauert die Studie?
Die Dauer der Studie beträgt ein Jahr, Visiten finden in den ersten 2 Monaten etwa 14-tägig, anschließend nur noch ein Mal im Monat statt. Dabei wird anhand der Blutwerte die weitere Dosierung der Medikamente festgelegt.
Wer kann an der Studie teilnehmen?
Patienten, die an einer chronischen Niereninsuffizienz leiden und bei denen eine Eisenmangelanämie festgestellt wurde. Sie dürfen jedoch noch nicht dialysepflichtig sein.
Aufwandsentschädigung:
Die Studie ist für Sie mit keinen Kosten verbunden, für jeden Besuch wird pauschal eine Aufwandsentschädigung von 20,- € erstattet.


